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Über
das Hohtürli ins Kiental oder gemütlich über den Heuberg |
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Kandersteg - Oeschinensee - Heuberg
- Oberbärgli - Oeschinensee - Kandersteg
Total Marschzeit 5 Std. 30 Min.
Grossartige Rundwanderung mit Tiefblick auf den Oeschinensee und
einmaliger Aussicht auf die Blümlisalpgruppe. Die klassische
Rundtour am Oeschinensee.
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Variante: |
Benützung Gondelbahn Kandersteg - Oeschinensee
(Zeiteinsparung ca. 2 Stunden) |
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Verpflegungsmöglichkeiten
unterwegs: |
Hotel Oeschinensee**, Tel: +41 33 675 11
19
Berghaus am Oeschinensee, Tel: +41 33 675 11 66
oder +41 79 426 17 77 |
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KanderstegOeschinenseeHohtürliGriesalpKiental
Total Marschzeit 7 Std. 30 Min.
Einzigartige Passwanderung mit vielfältigsten Eindrücken.
Diese Bergwanderung vermittelt eine überwältigende Einsicht
in die Gletscherwelt an der Nordflanke der Blümlisalp.
-> Karte
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Rückreise: |
ab Griesalp mit Bus, ab Reichenbach
mit Zug oder Bus |
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Variante: |
Benützung Gondelbahn
Kandersteg - Oeschinensee (Zeiteinsparung ca. 1 Std.) |
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Verpflegungsmöglichkeiten
unterwegs : |
· Hotel Oeschinensee**,
Tel. +41 33 675 11 19
· Berghaus am Oeschinensee, Tel. +41 33 675 11 66 oder +41
79 426 17 77
· Blümlisalphütte SAC, Tel. +41 33 676 14 37 oder
+41 33 676 17 25
· Berghaus GriesalpTel. +41 33 676 12 31 od. +41 33 676 22
91 |
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Detaillierter Routenbeschrieb
Vom Bahnhof Kandersteg in die Dorfmitte. Bei der Kirche einige
Schritte talauswärts und vor dem Tourismusbüro rechts abbiegen.
Durch den schattenspendenden Öschiwald geht's aufwärts
zum weltbekannten Oeschinensee. Der 60 m tiefe See ist durch
einen Felssturz vom Doldenhorn entstanden. Die Schuttmassen stauten
seine Fluten. Sein Abschluss ist unterirdisch und tritt im Öschibach
zutage.
Voll wilder Schönheit ist der Aufstieg vom See durch die Felsbalmen
zum Underbärgli hinauf. Etwas stärker ansteigend erreicht
man über weite Alpweiden und zwischen Felsbändern hindurch
das Oberbärgli, wo sich die Variante mit der Hauptroute
vereinigt.Über die langgezogene Seitenmoräne des Blümlisalpgletschers
steigt man in die Schutthalden am Südhang des Schwarzhorns. Mit
jeden Schritt wird die Sicht in die Schründe und Gletscher der
Bergriesen umfassender. Unvermittelt steht man auf der Passhöhe
des Hohtürli. Die Blümlisalphütte SAC, wo Nachtlager,
einfach Speisen und Getränke angeboten werden, befindet sich
noch rund 60 m weiter oben. In unmittelbarer Nähe erheben sich
die blendend weissen Gipfel der Blümlisalp.
Beim Abstieg auf die Kientaler Seite ist Vorsicht geboten! Einem langgezogenen
Felsband entlang windet sich das Weglein steil abfallend nordwärts,
wechselt durch dunkle Schutthalden auf den mit spärlichem Graswuchs
bewachsenen Weidgrat und Hügel oberhalb Oberi Bundalp.
Über Underi Bundalp führt ein breiter Alpweg, den Bundbach
zweimal querend, zum Bundstäg hinab, schwenkt vor diesem hangaufwärts
und erreicht durch Wald und über Weide das Hotel Griesalp
und die Postautohaltestelle.
Die Sage der Blümlisalp
Wo sich heute die Firnmulden und Gletscher der Blümlisalp befinden,
waren früher grasreiche Weiden. Es kam vor, dass die Kühe
dreimal des Tages gemolken werden konnten. Die schöne, blumige
Alp gehörte einem jungen Sennen, der mit seinen Knechten und
einer grossen Herde jeden Sommer den Berg bezog. Einmal nahm sich
der Senn ein junges Weib, das ihn zu allem Schlechten verleitete.
Damit sie nicht auf den harten Steinen gehen brauchte, baute er von
der Hütte zum Käsespeicher eine Treppe aus schweren, goldgelben
Käsen, pflasterte diese mit Butter aus und wusch sie jeden Tag
mit Milch sauber ab. Von diesem übermütigen Tun vernahm
die alte Mutter des Sennen im Tale und eines Tages machte sie sich
auf den Weg, um ihren Sohn zu warnen. Matt, erschöpft und durstig
langte sie oben an und bat um einen Trunk Milch. Da gab ihr der schlechte
Sohn unter dem Gelächter seiner Frau ein Becken voller Molke,
in die er Unrat gestreut hatte. Empört erhob sich die Mutter
und sprach einen schrecklichen Fluch über ihn aus: "Der
Berg soll sich mit Eis bedecken und du und deine Kathrin und deine
Herde sollen darunter begraben werden!" Dann nahm sie ihren Stab
und stieg den steilen Weg ins Tal hinab. Kaum hatte sie die Alp verlassen,
so löste sich vom Berggipfel ein grosser Teil des Gletscher los,
stürzte über die saftigen Triften hin und bedeckte die Menschen,
das Vieh und die Hütten mit mächtigen Eis- und Firnmassen.
Noch heute hört man das Gejohle des sündigen Sohnes und
das Brüllen seiner schönsten Leitkuh.
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