Definition Skilanglauf

Als Skilanglauf (schweiz. auch Langlauf) bezeichnet man eine nordische Wintersportart, bei der man sich auf speziell präparierten Loipen fortbewegt. Mit den leichten Langlaufschiern gleitet man nicht nur hangabwärts, sondern durch Rückstoss auch horizontal oder bergauf.
Die Geschichte dieses Sports lässt sich mehrere tausend Jahre zurückverfolgen. Die ersten Wettkämpfe fanden erstmals im 19. Jahrhundert in Skandinavien statt.
Skilanglauf wird als gesundheitlich sehr empfehlenswerte Sportart gepriesen, da es ein perfektes Ganzkörpertraining darstellt. Gekräftigt werden dabei Arme, Beine, der Rücken und der Rumpf. Zudem wird das gesamte Herz-/Kreislaufsystem gefordert und ist dabei erst noch besonders gelenkschonend.
Den Skilanglauf kann man grob in zwei Lauftechniken einteilen: Der klassische Stil und die Skating-Technik. Die beiden Techniken unterscheiden sich in der Ausführung des Beinabstosses, genauer erklärt werden sie im Folgenden:

Skilanglauf klassisch

Die klassische Technik des Langlaufens wird als sogenannte Ur-Technik betrachtet; ist elegant und dynamisch. Die Skis befinden sich parallel zueinander, die Bewegungskombination "Arm/gegengleiches Bein" erfolgt diagonal. Gerade bei Anfängern bietet sich der klassische Langlauf besonders für einen einfachen Einstieg an. Erkunden Sie die wunderschöne Bergwelt gemütlich gleitend!

Skilanglauf skating

Der Bewegungsablauf beim Skating ähnelt dem der Inline Skatern und Eisschnellläufern - die Fortbewegung wird durch wechselseitige Beinabstösse mit dem aufgekannten Ski bewirkt.

Dank Gewichtsverlagerung wird ein gleichmässiges Gleiten ermöglicht. Zusätzlich werden Laufstöcke eingesetzt, um einen besseren Vortrieb zu erzielen und um den Oberkörper zu trainieren. Das "skaten" auf den schmalen Latten soll gelernt sein - bringt jedoch Geschwindigkeit und Action in den Langlaufsport; was vor allem die jüngere Generation anspricht.